Kriegsunzufriedenheit (Civ3)

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In Civilization III besitzen Kriege mit anderen Zivilisationen, abhängig von der gewählten Regierungsform, Einfluss auf die Zufriedenheit der eigenen Bevölkerung. Genauer gesagt sind davon nur die Staatsformen Demokratie, Feudalismus und Republik betroffen.


Die Kriegsunzufriedenheit wird in Punkten gemessen (WWP = War Weariness Points). Es gibt unterschiedliche Stufen der Kriegsunzufriedenheit, in denen man sich befinden kann.


Stufe WWP Effekt
Demokratie Republik & Feudalismus
-1 -30 bis -1 Kriegsglück, + 25% glückliche Bürger je Stadt
0 0 bis 30 normal, keine Auswirkungen
1 31 bis 60 50 % unglückliche Bürger je Stadt 25 % unglückliche Bürger je Stadt
2 61 bis 90 100 % unglückliche Bürger je Stadt 50 % unglückliche Bürger je Stadt
3 90 bis 120 Revolution 50 % unglückliche Bürger je Stadt
4 über 120 - 100 % unglückliche Bürger je Stadt


Für jeden Kriegsgegner werden die WWP einzeln bestimmt und auch die daraus resultierenden Auswirkungen auf die Zufriedenheit der Bevölkerung. Diese Effekte sind kumulativ. Beispielsweise führen zwei Kriege in einer Republik, bei denen man sich bereits jeweils in Stufe 1 der Kriegsunzufriedenheit befindet, zu insgesamt 50% Unzufriedenheit in den Städten. Dabei kann natürlich die 100%-Marke nie überschritten werden. Polizeiwachen senken die durch die Stufe hervorgerufene Unzufriedenheit um 25%, das Weltwunder Frauenwahlrecht stellt dagegen in jeder Stadt einen Bürger zufrieden, der durch Kriegsmüdigkeit unzufrieden geworden ist.


Verschiedene Faktoren beeinflussen die Zahl der WWP:


Im Falle eines Friedensschlusses wird die Wirkung der Kriegsunzufriedenheit sofort ausgesetzt, die Zahl der WWP nimmt aber nur langsam ab (- 5% pro Runde). Falls es erneut zu einem Krieg mit dem selben Gegner kommen sollte, kommen daher die restlichen WWP sofort wieder zu tragen.


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